Olaf Wegewitz
Geboren am 2. Oktober 1949 in Schönebeck, 1966-1971 Lehre und Tätigkeit als Traktorenschlosser.
1968 Bekanntschaft mit Gil Schlesinger, 1971-1975 Plakatkleber in Leipzig. 1974-1975 Materialstudien bei Prof. Hans Schulze, Bekanntschaft mit Frieder Heinze.
Seit 1975 freiberuflich als Maler und Grafiker, seit 1983 Papierherstellung aus Pflanzenfasern, Aufbau einer Werkstatt in Huy-Neinstedt und Ausbau eines Bauernhofes für die Familie. Seit Anfang der 90er Jahre Bienenhaltung, Obstbau und Pflanzungen, Beschäftigung mit Natursoziologie, dem Verhältnis zwischen Natur und menschlicher Kultur.
1995 »Mikrokosmos«, Beginn der Arbeit am “Erbauungsbuch der Anna Ebin”
1996/97 drei Altarbilder für die Johanniskirche in Halberstadt, Erwerb eines 5 Hektar großen Areals mit Steinobstbeständen und aufgelassenen Gebäuden, das seit 1989 zu einer Symbiose zwischen Menscheninteresse und Naturinteresse gebildet wird
Studien zu Ruderalgesellschaften und Beginn der Arbeit »Skulptur Gewächshaus«, gemeinsam mit Johanna Bartl und Wieland Krause
»Holzmadenbuch«, Zeichnungen Ablagerungen im Posidonienschiefer.
1999 Arbeiten zur Bewegung in der Natur und deren Verhältnis zur Technik, Kupferkästen mit Radierungen und Zeichnungen
2000 Kunstpreis des Landes Sachsen-Anhalt und »Kulturenwechsel«, Arbeiten zur Walderweiterung im Huy
2001 Beginn der Arbeit am »Herbarium« - große Zeichnungen zum Naturleben
Weiterarbeit an »Nanna, die Beseelung der Pflanzen« - zum Gedenken an G. Th. Fechner, das Projekt »Respektiertes Areal« für freie Areale der Natur beginnt Gestalt anzunehmen
2002 Radwanderungen zu »Gesteine« - Arbeit für die Landesvertretung Sachsen-Anhalt in Berlin
2004 »Walther von der Vogelweide im Nonnengarten« - Arbeit für die Kunstagentur IMAGO in Drübeck,
Sammlung von Pflanzenschatten in Oggiogno
Arbeit zu Maria Sybilla Merian
2005
2006 »Klopstockquelle – Ein Spaziergang«, Ausstellung im Gleimhaus Halberstadt (21.5.-13.8.2006)
Olaf Wegewitz lebt und arbeitet in Huy-Neinstedt.