Klaus Michael Meyer-Abich
geboren 1936,
Professor für Naturphilosophie im Kulturwissenschaftlichen Institut des Wissenschaftszentrums Nordrhein-Westfalen in Essen und zugleich an der dortigen Universität. Er studierte Physik und Philosophie und war viele Jahre lang Mitarbeiter von Carl Friedrich von Weizsäcker. Er entwickelte das Kriterium der Sozialverträglichkeit technischer Systeme und den Gedanken des Friedens mit der Natur, war 1979-1982 Mitglied der Energie-Enquête-Kommission des Bundestags, 1984-1987 Wissenschatfssenator in Hamburg und erhielt 1987 den Theodor-Heuss-Preis. Seitdem arbeitet er an einer Kulturgeschichte der Natur und ist Mitglied der Klima-Enquête des Bundestags.
Neuere Buchveröffentlichungen: Wege zum Frieden mit der Natur (1984), Die Grenzen der Atomwirtschaft (mit B. Schefold, 1986) und Wissenschaft für die Zukunft (1988).